Gemeindefeuerwehr Geesthacht    Notruf: 112

Philipp Hamann

Jahreshauptversammlung der FF Geesthacht

Feuerwehr Geesthacht wählt neue Führung.

Am 21.02 fand im Gerätehaus am Kehrwieder die Jahreshauptversammlung der
Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht für das abgelaufene Jahr 2019 statt.

Zu Gast waren diesmal wieder zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehr.

Es galt neben dem Bericht des Ortswehrführers Sven Albrecht , des Jugendgruppenleiters und der Leitung der Kinderabteilung " Löschzwerge "
zahlreiche Vorstandsposten neu zu besetzen oder auch wiederzuwählen.

In seinem Amt als Gruppenführer wurde Markus Rieckmann von der Mitgliederversammlung bestätigt

Lars Arne Bylda und Lorenz Kasch wurden neu als Gruppenführer in den Vorstand gewählt.

Sascha Tönnies wurde zum Ortswehrführer der Feuerwehr Geesthacht gewählt und übernimmt das Amt von Sven Albrecht.

Das Amt des stellvertretenden Ortswehrführers wird Dennis Bruhn bekleiden.
Er wird das Amt von Heiko Brett übernehmen.

Alle neuen Amtsinhaber wurden mit großer Mehrheit gewählt bzw. im Amt bestätigt.

Zum Ende der Versammlung wurden zahlreiche Beförderungen durchgeführt und der ebenfalls anwesende Kreiswehrführer Sven Stonies konnte zahlreiche Ehrungen durchführen.

Es wurden u.a Karl Eichberger und Onnen Fischer mit dem Dienstzeitabzeichen für 40 Jahre und Thorsten Krütze mit dem Dienstzeitabzeichen für 30 Jahre ausgezeichnet.
Auserdem wurde Katja Schultz für 25 Jahre aktiven Dienst mit der Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande , Jörg Braune mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit und Hans Dieter Marquardt wurde mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold 50 am Bande für 50 jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet.

Die Versammlung endete um 21:57 Uhr.

( Foto: Timo Jann )

Wir sind...

Personensuche

Einsatznummer: 29-30
Datum/Uhrzeit: 01.02.2020, 10:33 Uhr und 17:19 Uhr
Einsatzstichwort: TH K
Meldebild: Personensuche
Einsatzort: Geesthacht, Johannes-Ritter-Str. und Werftstraße
Einsatzkräfte: ELW 1, ELW 2, KdoW, HLF 1, DLK, HLF 2, LF 20, LF 16, Boot, Wasserrettungszug Hzgt. Lauenburg, FF Marschacht, Rettungshundestaffel, Polizei

Am 01.02.2019 wurden wir von der Leistelle Süd zu einer Personensuche alarmiert. In einer Klinik wurde eine Person seit dem Morgen vermisst. Als die Kräfte an der Klinik eintrafen, wurden die Fahrzeugbesatzungen aufgeteilt und suchten die Klinik und das angrenzende Altersheim ab. Hier konnte die vermisste aber nicht gefunden werden. Daraufhin weitete sich die Suche auf den Nahbereich rund um die Klinik aus. Zufällig befand sich auf dem Gelände gerade eine Rettungshundestaffel bei einer Übung. Diese wurde dann in den Einsatz mit eingebunden. Da die Suchmaßnahmen zu keinem Ergebnis führten, wurde die Suche dann abgebrochen da es keine weiteren Anhaltspunkte gab. Um 17:19 Uhr alarmierte die Leitstelle uns erneut. Rettungshunde hatten eine Fährte aufnehmen können die an einen Anleger an die Elbe führte. Daraufhin folgte eine großangelgte Suche mit Tauchern und Booten aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Aber auch hier musste die Suche nach einigen Stunden ergebnislos abgebrochen werden. Am Sonntag Nachmittag folgte dann traurige Gewissheit, die vermisste Person wurde tot auf Höhe des Kernkraftwerks Krümmel in der Elbe gefunden. Für die Bergung wurde dann die Feuerwehr Grünhof-Tesperhude alarmiert. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Einsatzstichworte

Einsatzstichwort:

 Erklärung:

FEU AUS Feuer gelöscht, Nachkontrolle (Staffel, Gruppe)
FEU K Feuer, kleiner Standard (Gruppe)
FEU Feuer, Standard (Zug)
FEU G Feuer, größerer Standard (Zug+Gruppe)
FEU 2-7 Alarmstufenerhöhung (Zug)
TH K Technische Hilfeleistung, kleiner Standard (Gruppe)
TH Technische Hilfeleistung Standard (Zug)
TH G Technische Hilfeleistung, größerer Standard (Zug+Ergänzung)
TH 2-7 Alarmstufenerhöhung (Zug)
TH AUST K TH Austritt von Betriebsstoffen, klein
TH AUST TH Austritt von Betriebsstoffen
TH AUST G TH Austritt von Betriebsstoffen, groß
TH DRZF TH Objekt droht zu fallen
TH DRZS TH Person droht zu springen
TH GAS TH Gasgeruch | Gasaustritt
TH Höhe TH in Höhe / Tiefe
TH KMF TH Kampfmittel- / Bombenfund
TH TV TH Türöffnung (ohne RD)

Erweiterungen:

 

BAHN Einsatzstelle im Bahnbereich
BMA Feuermeldung über BMA
RWM Auslösung Rauchwarnmelder
SCHIFF Einsatzstelle auf einem Boot/Schiff
WALD Einsatzstelle in einem Wald
FLUG 1 An einem Luftfahrzeug (< 7 to. Startmasse)
FLUG 2 An einem Luftfahrzeug (> 7 to. Startmasse)
HAUS In einem Gebäude (nur bei THGAS)
WASSER Auf dem Wasser (nur bei TH und NOTF)
TIER Tier in Notlage
X Gefährdung durch Gefahrstoffe (CBRN)
Y Menschenleben in Gefahr
R0-R4 Großeinsatz Rettungsdienst / MANV
ORG Organisationsfahrt
BAB Auf einer Schnellstraße
Risikoabdeckung Fremdbesetzung / Risikoabdeckung
INF Infektionstransport
ADIP G Adipöser Pat. / Schwerlast-RTW + Feuerwehr
TV Hinter verschlossener Tür
NA Ergänzt Aufgebot um Notarzt
DLK Ergänzt Aufgebot um DLK/TM
RTH Alarmiert Rettungshubschrauber
FIRST Ergänzt Aufgebot um First Responder
Polizei Polizeilage, Sonderlage der Polize
BOMBE Bombendrohung
USBV USBV-Fund
AMOK Amoklage
GEISEL Geisellage
SEK SEK-Einsatz
TERROR Terroristischer Anschlag

Alarmierung

Die Feuerwehr Geesthacht wird nach einem Notruf über die Telefonnummer „112" per Funkmeldeempfänger alarmiert. Die Sirenenalarmierung wird für den „Feueralarm" nicht mehr genutzt, würde im Notfall aber dennoch zur Verfügung stehen. Den Funkmeldeempfänger trägt jeder Feuerwehrkamerad stehts bei sich und ist somit 24 Stunden in Alarmbereitschaft. Bei einer Anforderung der Feuerwehr-Leitstelle gibt das Gerät per Ton und Vibration Alarm. Eine Textmitteilung gibt Informationen über die Art des Einsatzes.

Die Gemeindefeuerwehr nutzt bestimmte Alarmgruppen (Rics), um je nach Einsatzlage bestimmte Einsatzkräfte zu alarmieren. So werden zum Beispiel bei einem Containerbrand (z.B. ein Altpapiercontainer brennt) nicht alle Feuerwehrkameraden alarmiert. Jeder Feuerwehrkamerad hat bestimmte Rics, mit denen er alarmiert wird.

Folgende Alarmgruppen nutzt die Feuerwehr Geesthacht:

Kleinalarm Tag: Alarmierungszeitraum ist werktags von 06:00 Uhr - 17:00 Uhr. Bestimmte Kameraden, die sich zu diesem Zeitraum meist in Geesthacht befinden, werden alarmiert.

Kleinalarm Nacht: Alarmierungszeitraum ist werktags von 17:00 Uhr - 06:00 Uhr und das gesamte Wochenende bis Montag 06:00 Uhr. Bestimmte Kameraden, die sich zu diesem Zeitraum meist in Geesthacht befinden, werden alarmiert.

Vollalarm: Alle Einsatzkräfte werden alarmiert.

Wehrführung/Zugführung: In bestimmten Situationen wird nur die Wehr/Zugführung von der Leitstelle alarmiert. Die Wehrführung erhält außerdem alle Alarmmeldungen der Feuerwehr Geesthacht.

Gefahrgutgruppe: Die Gefahrgutgruppe wird zur Unterstützung und als Ergänzung für den Löschzug Gefahrgut alarmiert.

Gefahrgut

Das Dräger X AM 2500 und X AM 5000 sind Mehrgasmessgeräte die bei uns zum Einsatz kommen. Das X AM 2500 ist ein  1- bis 4-Gasmessgerät und misst brennbare Gase und Dämpfe sowie O2 (Sauerstoff), CO (Kohlenstoffmonoxid), NO2 (Stickstoffdioxid), SO2 (Schwefeldioxid). Das X AM 5000 misst den Sauerstoff und Kohlenstoffmonoxidgehalt in der Luft, außerdem werden die EX-Bereiche von den Gasen Methan und Schwefelwasserstoff gemessen. Zusätzlich sind diese Geräte EX-Geschützt. Die Geräte dienen zum Eigenschutz der Kameraden an Einsatzstellen. Insgesammt verfügen wir über zwei X AM 2500 und ein X AM 5000. Verlastet sind diese auf dem HLF 1 und GW-ASG.

 

 

 

 

 


Das Dräger X-am® 3500 ist ebenfalls 1- bis 4-Gasmessgerät und misst brennbare Gase und Dämpfe sowie O2, CO, H2S, NO2 und SO2.

Die Besonderheiten an diesem Gerät sind:


• Interne Pumpe, Umschaltung zwischen Diffusion und Pumpenbetrieb
• flexibel mit einem Pumpenadapter, zur Nutzung von Schläuchen mit bis zu 45 m Länge
• Induktives Laden
• Betriebszeit: 24 h (bei einem CatEx und drei elektrochemischen Sensoren im Diffusionsbetrieb)
• Stoßerkennung
• Farbdisplay
• X-dock Unterstützung
• Schultergurt als Standard
• Knöpfe, die mit Handschuhen bedienbar sind

 Dieses Gerät ist auf dem GW-ASG verlastet.

 


Der Dosiswarner wird als Personendosimeter in allen Bereichen eingesetzt, wo Personen der Gefahr einer erhöhten Photonenstrahlung ausgesetzt sind. Das Personendosimeter misst die von der Einsatzkraft aufgenommene Dosis, das heisst „wieviel Strahlung aufgenommen wurde“. Die Dosis kann auf einer Anzeige abgelesen werden. Das vom der Feuerwehr Geesthacht eingesetzte Gerät Graetz ED150 kann gleichzeitig als Dosisleistungswarner verwendet werden, warnt also bei einer bestimmten Warnschwelle auch akustisch vor zu starker Strahlung. Zusätzlich zum elektronischen Dosimeter, trägt jede Einsatzkraft bei Einsätzen dieser Art immer ein amtliches Filmdosimeter (linkes Bild), wie es auch in Röntgenpraxen etc. getragen wird. Verlastet sind diese Geräte auf dem GW-ASG.


Kontaminationsnachweisgeräte registrieren jeden einzelnen radioaktiven Zerfall, der unterhalb der Sensorfläche stattfindet, als elektrischen Einzelimpuls. Diese Geräte werden hauptsächlich eingesetzt, um Oberflächen auf radioaktive Kontaminationen, d.h. Anhaftung von radioaktiven Stoffen, zu überprüfen. Von einer Kontamination wird in der Regel dann gesprochen, wenn die gemessene Impulsrate das Dreifache der natürlichen radioaktiven Aktivität übersteigt.

Vorgehalten wird dieses Gerät ebenfalls auf dem GW-ASG.

 

 

 

 

 


Prüfröhrchen sind trotz der vielen erhältlichen elektronischen Messgeräte immer noch sehr weit verbreitete Hilfsmittel für den Nachweis von gasförmigen Schadstoffen in der Luft. Die dünnen Glasrohre sind mit einem körnigen Trägermaterial gefüllt, dass mit chemischen Substanzen beschichtet ist, welche beim Durchleiten der Umgebungsluft mit dem nachzuweisenden Schadstoff reagieren. Durch die chemische Reaktion kommt es zu einer Farbveränderung der Röhrchenfüllung. Prüfröhrchen gibt es als Einzelröhrchen für die Konzentrationsmessung eines bestimmten Schadstoffs (Skalenröhrchen) oder in Form sogenannter Simultantests, mit denen unterschiedliche Stoffgruppen parallel nebeneinander nachgewiesen werden können. Damit insbesondere die Konzentrationsmessung richtig funktioniert, ist es wichtig, dass eine genau definierte Menge Luft durch das Röhrchen geleitet wird. Hierzu werden die Prüfröhrchen in spezielle Handspürpumpen gesteckt, die bei jedem Hub immer die gleiche Menge Luft ansaugen. Je nach dem, welches Röhrchen eingesetzt wird, muss eine vorgeschriebene Anzahl an Hüben ausgeführt werden. Dieses kann von Hand erfolgen oder die Handspürpumpe in einen Automaten eingesetzt, wie z.B. das Dräger Quantimeter®, der automatisch die vorher eingestellte Anzahl an Hüben ausführt. Das Prüfröhrchensystem kann auch zur Probennahme eingesetzt werden. Dafür werden Röhrchen verwendet, die mit Aktivkohle oder Silikagel gefüllt sind. Hier erfolgt kein Farbumschlag, sondern der Schadstoff wird lediglich auf dem Trägermaterial angereichert. Das gut verschlossene Röhrchen wird dann in ein Labor geschickt, in dem die weitere Analyse erfolgt.


Dosisleistungsmessgeräte messen, wie der Name vermuten lässt, die so genannte Dosisleistung, oder einfach gesagt „wie hoch die Strahlung pro Zeiteinheit ist“. Die Teledetektorsonde ist eine externe Sonde auf einer 4m langen Lanze. Durch die Lanze ist es möglich, Abstand zum zu untersuchenden Objekt zu halten, eine der wichtigsten Regeln im Einsatz mit radioaktiven Stoffen. Eine weitere externe Sonde ist die NBR-Sonde. NBR steht als Abkürzung für Natural Background Reduction, das bedeutet, dass bei der Messung die natürliche Hintergrundstrahlung automatisch abgezogen wird. Mit Hilfe dieser Sonde wird das Aufsuchen künstlicher Strahlenquellen deutlich erleichtert.

 

 

 

 


 

Technische Hilfeleistung

Das Halligan-Tool, in Deutschland auch Hebel- und Brechwerkzeug genannt, ist eine besondere Bauform einer Brechstange, wie sie oft Verwendung bei der Feuerwehr findet. An einem Ende der Stahlstange sind eine Klinge und ein Dorn angebracht, am anderen Ende ein Kuhfuß. Zuerst wir die Klinge oder der Dorn eingeschlagen, falls nötig unter Zuhilfenahme eines geeigneten Schlagwerkzeugs, wie Spalthammer, Axt, Vorschlaghammer oder TNT-Tool/Denver-Tool.


 

Brandbekämpfung

Inhalt folgt.....

Einsatzbekleidung

Zur Einsatzkleidung der Feuerwehr Geesthacht gehören:


Persönliche Schutzbekleidung:


                - Feuerwehr Helm MSA Gallet F1 XF

                - Einsatzjacke "S-Gard Titan"

                - Einsatzhose "S-Gard Titan"

                - Feuerwehrhandschuhe nach DIN 659

                - TH Handschuhe Weber Extrication

                - Feuerwehrlederstiefel von der Firma HAIX

                - Flammschutzhaube

 

 

 

 

 

 


 Chemikalienschutzanzüge (schwer & leicht):

Ein Chemikalienschutzanzug (CSA) ist eine Persönliche Schutzausrüstung, die den Träger komplett von seiner Umwelt isoliert, so dass er in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierter Umgebung arbeiten kann. Er kommt z. B. bei Gefahrgutunfällen zum Einsatz. Zur Atemluftversorgung trägt der CSA-Träger meistens einen Pressluftatmer auf dem Rücken.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Chemikalienschutzanzug (leicht):

Zur Dekontamination der CSA Trupps wird meist ein CSA Anzug in leichterer Variante verwandt. Dieser kann auch bei Einsätzen mit z.B. auslaufenden Kohlenwasserstoffen verwendet werden. Diese Anzüge können im Nassbereich eingesetzt werden. Die tragenden Kameraden können so den CSA-Trägern beim entkleiden helfen, ohne sich selber zu gefährden. Als Atemschutz wird meistens eine Atemschutzmaske mit Filter verwendet. In Ausnahmefällen kann allerdings auch ein komlettes Atemschutzgerät getragen werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 Kontaminationsschutzanzug:
Der Kontaminationschutzanzug wird bei Einsätzen mit radioaktiven Material eingesetzt. Der Anzug besteht aus leicht dekontamierbaren, permanent antistatischen, feuerhemmenden, wasser- und ölabweisenden Fasern. Bei Einsätzen müssen die Kameraden zusätzlich Säureschutzhandschue, Gummistiefel und eine Atemschutzmaske mit einem Filter tragen. Die Ausrüstung wird noch mit einem Filmdosimeter ergänzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Reaktorschutzanzug:

Dieser Schutzanzug kommt bei Einsätzen mit atomaren Gefahren zum Einsatz. Beispielsweise wird dieser im Kotaminationsnachweiplatz eingesetzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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